Wie entsteht Desinformation, warum verbreiten sich manche Inhalte besonders schnell – und wie lässt sich ihre Glaubwürdigkeit prüfen?
Mit diesen Fragen beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen kaufmännischen Berufen, Fachabiturienten im Polizeivollzug sowie eine Realschulklasse am 26.02.2026 im Rahmen einer von Lehrkraft Thomas Schmeink initiierten 90-minütigen Veranstaltung am Hansa-Berufskolleg. Zu Gast war Dr. Nina Springer, Kommunikationswissenschaftlerin der Universität Münster mit den Forschungsschwerpunkten Digitale Kommunikation, Politische Kommunikation und Journalismusforschung.
An komprimierten Vorlesungsinhalten ihrer Lehr- und Forschungspraxis erläutert Frau Dr. Springer Mechanismen der Aufmerksamkeitsökonomie, die Verbreitung von Falschinformationen im digitalen Raum sowie Merkmale verlässlicher Berichterstattung. Anhand anschaulicher Beispiele und im dialogischen Austausch wurden die Teilnehmenden anhand vorbereiteter Fragen aktiv einbezogen und zur kritischen Reflexion ihres eigenen Medienumgangs angeregt.
Ziel der Veranstaltung war es, die Medienkompetenz zu stärken und für die Bedeutung wissenschaftlich fundierter Informationen sowie eines verlässlichen Journalismus in einer digitalen Informationslandschaft zu sensibilisieren.

